Handwerk, Geschichte und Herzblut
Ein Projekt, das anpackende Arbeit, spirituelle Meilensteine und kulturelle Entdeckungen verbindet: Jugendliche der Tagesstrukturierenden Maßnahme unserer Caritas Don Bosco-Jugendhilfe (JH-TsM) unternahmen kürzlich eine besondere „Work & Travel“-Fahrt nach Italien.
Das Hauptziel der Reise war die geschichtsträchtige „Cascina Moglia“, ein Bauernhof, in dem Ordensgründer Giovanni Don Bosco rund zwei Jahre seiner Jugend verbrachte. Im Gepäck hatten die jungen Leute als „Gastgeschenk“ einige handgefertigte Betten, die sie zuvor im Projektteam der JH-TsM in Würzburg selbst produzierten.
Handwerkseinsatz mit bleibendem Wert
Vor Ort packten die Jugendlichen dann selbst kräftig an und bauten die transportierten Betten eigenhändig auf, um damit die dortige Jugend- und Pilgerstätte auszustatten. Dieser Praxiseinsatz belohnte nicht nur die Arbeit in der heimischen Projektgruppe, sondern stärkte auch das Selbstbewusstsein und den Teamgeist der Teilnehmenden nachhaltig.
Auf den Spuren des Namenspatrons Don Bosco: Vom Colle nach Valdocco
Die weitere Reiseroute führte die Teilnehmenden-Gruppe tief hinein in das Leben des heiligen Giovanni Bosco. Neben der Cascina Moglia stand auch der Colle Don Bosco auf dem Programm. Die monumentale Basilika am Geburtsort Don Boscos beeindruckte die Jugendlichen nachhaltig. Ergänzt wurde die historische Spurensuche im Turiner Viertel Valdocco, wo das weltweite Jugendwerk Don Boscos seinen Anfang genommen hat. Für die Jugendlichen der Jugendhilfe im Würzburger Caritas Don Bosco-Bildungszentrum schloss sich hier ein Kreis: Vor Ort erlebten sie hautnah den Ursprung einer Philosophie, die - damals wie heute - an die Potenziale und Fähigkeiten junger Menschen glaubt.
Bildunterschrift Colle: Die Basilika „Colle Don Bosco“ beeindruckte die Teilnehmenden des Don Bosco-Bildungszentrums nachhaltig.
Bildunterschrift Betten: Selbstgebaute Betten brachten die Teilnehmenden des Don Bosco-Bildungszentrums als Gastgeschenk mit nach Italien.
Text und Fotos: Dagmar Köhler